Homepage Baukästen – Die Tütensuppen des Internets

Seit einiger Zeit sind sie gnadenlos auf dem Vormarsch – Do-IT-Yourself-Homepages auf der Basis von standardisierten Vorlagen, Bildern und so weiter…

Für kleines Geld wird eine zumindest semiprofessionell anmutende Webseite versprochen, die optimale Suchmaschinenoptimierung und tausende von Besuchern gibt es meist für einen kleinen Extrabonus dazu.

Mach dies in irgendeiner Weise Sinn?

Ich glaube eher nicht. Zumindest nicht in Zeiten des sogenannten Web 2.0

Im Jahr 2003 hätte man solche Seiten noch mit einem einigermaßen guten Gewissen online stellen können, als Webvisitenkarte oder als eine Art Branchenbucheintrag im damaligen Branchenverzeichnis Internet.

Heutzutage wirken solche zusammen gestückelten „Auftritte“ aalglatt, eher anonym und oft auch synthetisch, gerade durch vorgegebene Texte und Bilder.

Mal ganz im Ernst, wer nichts zu seiner eigenen Firma, zu seinen eigenen Produkten, Ideen und Visionen zu sagen hat, der sollte doch mal in sich gehen und sein Geschäftskonzept überdenken.

Das gleiche gilt für die Bilder: Wer keine eigenen Bilder von seinen Produkten, Kunden, Mitarbeitern oder sonst was hat, braucht zumindest neue Freunde und darunter einen, der eine vernünftige Kamera hat und auch damit umgehen kann.

Bitte an dieser Stelle nicht falsch verstehen: Wenn ich Anfang Dezember ein Bild von einer Sonnenblume brauche, warte ich auch nicht 8-9 Monate um dann in Feld und Flur auf Fotosafari zu gehen. Bei solchem Bedarf machen Stockfotos durchaus Sinn.

Wenn meine Freundin Heike, die Torten anbietet, Stockfotos verwenden würde, müsste ich vom Glauben abfallen, wenn nicht mehr ihre individuell angefertigten Torten in den Bildergalerien verankert wären, sondern welche aus der Ecke „17 Bilder für 10,- Euro“.

Mal ganz abgsehen davon, dass diese ganzen DIY-Kästen keinerlei Beratung ersetzen können, von jemandem, der „den Plan“ hat.

Und von den Kosten her?

Rechnen Sie selber mal nach, 3 Jahre zu 12 Monaten, zu einem Preis von sagen wir mal 18 – 25 Euro im Monat (vergessen sie nicht die Mehrwertsteuer und den Umstand, dass die meisten pakete im zweiten und dritten Jahr teurer werden), machen 648,- bis 900,- Euro auf drei Jahre gerechnet.
Dafür dürfen Sie, Ihre Frau oder sonst jemand aus Ihrem Umfeld selber ran.

Ein Gewinn? Auf keinen Fall!

In der oben skizzierten Preisklasse bekommen Sie als Gründer / Starter einen vernünftigen Internetauftritt vom Profi, inklusive Beratung, Unterstützung und einem hoffentlich ansehnlichen Ergebnis.